Wie vor zwei Wochen versprochen kommt heute mein Post über meine ganz eigene Weggingplaner-Story, wie ich also von einer jungen Studentin zu mittlerweile über 10 Jahren Erfahrung in dem Geschäft gekommen bin. Damals hätte ich das nie erwartet, aber ohne den einen oder anderen glücklichen Zufall wäre es sicher nicht so weit gekommen.

Studiert habe ich BWL mit Fachrichtung Marketing Kommunikation an der FH in Pforzheim und schon damals hat mich das Eventdesign mehr interessiert als die klassiche Printwerbung. Irgendwann während meiner Studienzeit saß ich mit meine Freundin dann im Kino - erratet Ihr in welchem Film ? - Genau: The Weddingplanner mit Jennifer Lopez! Wie bei warscheinlich 99% aller Mädels damals war es danach auch unser Plan später zusammen als Hochzeitsplanerinnen zu arbeiten, so richtig ernst genommen habe ich das aber nie. Nach meinen Studium wollte ich sowieso ins Produktmanagement, das Agenturleben hatte mir während meinem Studiums nie so richtg gefallen. Da ich damals schon eine Weile mit meinem heutigen Mann zusammen war, der wiederum in Karlsruhe seine Firma hatte und wir nach Beendigung meines Studiums endlich zusammen ziehen wollten, war klar, dass sich meine Jobsuche auf den weiteren Umkreis von Karlsruhe beschränkte. Das war leider gar nicht so einfach und zum Glück bekam ich dann von meiner HiWi Stelle einen Job als Junior Consultant direkt hier in Karlsruhe angeboten. Ich war zwar skeptisch, ob das der passende Job für mich wäre, aber es war ein Anfang. Nachdem mein Schatz mir dann noch einen Heiratsantrag gemacht hatte, stand mein Verbleib hier in Karlsruhe natürlich endgütlig fest.

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In dem kommenden Jahr war ich natürlich voll und ganz mit meiner eigenen Hochzeistplanung beschäftigt und hatte viele tolle Ideen von einem Auslandsaufenthalt in Amerika mitgebracht, die ich gerne umsetzen wollte. Leider wurde ich sehr enttäsucht, denn damals (ja es ist schon echt lange her - seufz) gab es hier in Deutschland nicht so viele und tolle Möglichkeiten schöne Sachen zu kaufen oder zu leihen. Also habe ich alles selbst gestaltet und gebastelt. Ich wollte auf jeden Fall, dass sich ein roter Faden durch unsere Hohzeit zieht und die vor 12 Jahren noch so üblichen Roten Rosen, Streutäubchen und Organzasäckchen trafen meinen Geschmack so überhaupt gar nicht. Sogar mein Hochzeitskleid war selbst geschneidert, allerding hat das meine Mama übernommen, und so nahm dann auch alles seinen Anfang. Zu der Zeit wollte sie zusammen mit einem Brautmodenladen in Ettlingen eine individuelle Brautmodenlinie auf die Beine stellen - sie ist nämlich studierter Bekleidungsingenieur. Dieser Brautmodeladen hatte wiederum Kontakt zu anderen Dienstleistern, die sich zusammen getan hatten und gerade ein Hochzeitsportal für den Raum Karlsruhe aufbauten. Es fehlte nur noch ein Hochzeitsplaner.... da fiel meiner Mutter wiederum die Schnapsidee meiner Freundin und mir ein. Das führte dann dazu, dass ich nach einer Brautmodenschau auf der Offerta in Karlsruhe, auf der ich mein eigenes Hochzeitskleid vorgeführt hatte, mit dem Organisatior der Plattform zusammen saß und über die Konditionen meiner Beteiligung an der Plattform verhandelte.

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Das war Ende 2005 und naja, was soll ich sagen seit damals bin ich Hochzeitsplanerin. Zu Anfang habe ich das nur neben meinem 2ten Job im Modeeinkauf bei heine nebenher gemacht, aber 2007 wurde es dann mein Haupptjob, den ich bis heute mit großer Leidenschaft und viel Herzblut mache.